Regionale Fachgruppe
IT-Projektmanagement

Kopfbild STZ-ITPM
Professionelles Projektmanagement

Archiv älterer Berichte der Fachgruppen-Treffen

« zurück zum Archiv der Fachgruppen-Berichte

Bericht vom Treffen der regionalen Fachgruppe "IT-Projektmanagement"

am 24. April 2009, 18 Uhr in K5 in der Kienestr. 35, Stuttgart-Mitte

zum Themenfeld

Vorgesehenes Thema: "Schwierige Randbedingungen: Woran scheitern Projekte? / „Nein“ sagen können / Was hindert uns an erfolgreicher Realisierung? / ... "

Als Referenten vorgesehen:
Markus Maier, Dr. Karsten Hoffmann und eine Podiumsdiskussion

(Thema war ursprünglich für den 5.3.09 vorgesehen, musste aber verschoben werden)


  • Die Magie der Ziele (Markus Maier, comundus GmbH)

    Was hat der IT-Projektleiter mit dem Management-Vordenker Peter Drucker, der Familientherapeutin Virginia Satir und Aristoteles gemeinsam?
    Bei allen ist die Beschäftigung mit dem Thema Ziele ein Kernelement ihres Konzepts. Aus der Perspektive von Projekterfolgsfaktoren, Führung, sozialen Systemen oder allgemeingültiger Prinzipien.

    Neben einer Auffrischung von Bekanntem wie Zielkategorien oder der SMART-Formel ist es bei diesem Vortrag um unterschiedliche Sichtweisen auf das Themengebiet gegangen - und darum, wie diese erfolgreich für die tägliche Arbeit genutzt werden können.


    » Vortragsfolien (PDF, 115.1 KByte)

  • Um richtige Randbedingungen kämpfen - Erfolgsfaktor für IT-Projekte (Dr. Karsten Hoffmann, Steinbeis-Transferzentrum IT-Projektmanagement)

    Wenn ein Projekt gestartet wird, hat der Auftraggeber in der Regel ein großes Anliegen und versucht, den PL dafür zu gewinnen. Als erstes sollte der PL dafür sorgen, dass die Randbedingungen stimmen. Ehe ein PL als Kapitän das Projekt übernimmt, sollte der Zielhafen klar sein, eine ordentliche Mannschaft, genügend Proviant uvm. an Bord sein oder demnächst noch an Bord kommen.
    Grundbedingungen fordern, notfalls NEIN sagen können, "das Ablegen verweigern", diese Möglichkeiten haben die meisten PL durchaus. Dazu gehört aber Erfahrung, Standing, Augenmaß, trotz allem Verbindlichkeit und die positive Grundeinstellung, für das Projekt die optimale Lösung zu suchen.

    Der Autor berichtete aus einigen Projektbeispielen, was "Widerstand leisten" bedeuten kann.



    » Vortragsfolien (PDF, 167.6 KByte)

  • Podiumsdiskussion zum Thema mit den beiden Referenten, Thomas Starz, Dieter Wiesner, ...

    Die zwei Referenten sowie Dieter Wiesner (FESTO) und Thomas Starz (IBM) begannen danach eine Podiumsdiskussion, bei der sich auch die anderen (knapp 40) Teilnehmer lebhaft beteiligten.
    Wir erörterten, wie der PL mit dem Auftraggeber/Manager in der Regel kommuniziert. Es geht oft um Zahlen, Soll-Ist-Vergleiche, "Hard Facts" usw. Wir alle wissen aber, dass man auf dieser Ebene zwar richtige und wichtige Fakten, aber auch wenig aussagekräftige "Scheinargumente" bringen kann.

    Wir diskutierten deshalb das Thema "Vertrauen" - ein Teilnehmer nannte sein Bauchgefühl das wichtigere als irgendwelche Zahlen - waren aber einig, dass wir nur über Zahlen und Fakten (und bestimmte, jeweils eigene  Firmenrituale) an das Mangement herankommen.
    Das Vertrauen des Managers (auf z.B. unser Bauchgefühl) müssen wir erst gewinnen, indem er uns als authentische Person und Teamleiter mit fachlichen PM-Kompetenzen erfährt. So kommt es stark auf das Standing und die Glaubwürdigkeit des PLs an, sich mit Forderungen, Bedenken, Ablehnungen, Änderungswünschen etc. durchsetzen zu können.

    Eine anregende und ehrliche Diskussion, die einen interessanten Abend abschloss.



(Autor: Karsten Hoffmann)

 

Aufnahme in den Adress-Verteiler der Fachgruppe: Bitte mindestens Namen, Unternehmen und eMail angeben, gerne auch zusätzlich einen Ort und eine Telefonnummer:

« zurück zum Archiv der Fachgruppen-Berichte

« zurück zur Startseite STZ IT-PM