Regionale Fachgruppe
IT-Projektmanagement

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Bericht vom Treffen der regionalen Fachgruppe "IT-Projektmanagement"

am 04. Dezember 2009, 18 Uhr in Raum K5 (EG), Kienestr. 35, S-Mitte

zum Themenfeld

PM & Stress - mit Stress besser umgehen, Spielregeln & Teamvertrag, Gesundheitsbewusste Teamführung

Es ging diesmal um das Thema Gesundheit und Stress im Umfeld von Projekten und Projektmanagement.
Damit ist eine der Fragestellungen: "Wie gehe ich als Projektleiter (gut) mit dem Stress um?", eine andere, "Wie berücksichtige ich als PL die Gesundheit meiner Projektmitarbeiter?" und "Worauf ist dabei überhaupt zu achten?".
Dieses Thema hatten wir noch nie behandelt, die große Resonanz bei der Bestimmung der neuen Themen im Sommer 2009 zeigte aber, dass vielen es wichtig ist.


Als Referenten hatten sich zu diesem Thema gemeldet:
Joachim Hildebrand, Kim Aries, Anja Leuchtmann

  • Stress im Projektmanagement - Ein Stressbewältigungsmodell für Projektleiter (Kim Aries, dmc - digital media center )

    Stress ist schon seit langer Zeit keine leere Worthülse mehr, sondern eine Tatsache mit der sich jeder einzelne auseinander setzen muss. Spätestens seit der expliziten Aufnahme des Kompetenzelements "Entspannung und Stressbewältigung" in die ICB 3.0 im Bereich Verhaltenskompetenz wird auch jedem Projektleiter vor Augen geführt, sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen.
    Aus diesem Grund hat der  Vortragende nicht nur theoretische Stressmodelle, Definition und Arten von Stress anschaulich hergeleitet, sondern stellte nach der exemplarischen Fragestellung der individuellen Stresserfahrung ein Stressbewältigungsmodell für Projektleiter vor.
    Mit Hilfe dieses Modell wird beschrieben, wie jeder einzelne Stressbewältigung aktiv betreiben kann und vorbeugt, dass Stress und seine negativen Folgen entstehen. Zum Ende des Vortrags sind die Schlussfolgerungen des Modells auf die Teamführung übertragen worden.



    » Vortragsfolien (PDF, 2.1 MByte)

  • Spielregeln & Teamvertrag - für die gemeinsame Projektarbeit (Joachim Hildenbrand, All for One Midmarket)

    Jedes neue Team entwickelt schnell eine eigene Gruppendynamik, die das kommunikative Zusammenspiel und die Erfolgschancen entscheidend beeinflussen. Unsicherheit und unangenehme Überraschungen treten auf, wenn wir nicht wissen, was bzw. wie etwas vorgeht und warum und wozu es so geschieht. Werden keine klaren Absprachen getroffen, können verborgene Absichten und Motive, Widersprüche und irrelevante Bezüge zu jeder Zeit auftreten und den gemeinsamen Gruppenprozess und Arbeitsfortschritt stören.
    Deshalb ist es ratsam, zu Beginn Regeln für effektive Kommunikation gemeinsam zu besprechen und festzulegen. Genauso wie Sie sich sicherer im Straßenverkehr bewegen, wenn Sie die Regeln beherrschen, so verläuft Ihr Gespräch im Team in den verschiedenen Phasen eines Veränderungsprojektes effektiver, wenn Sie sich gemeinsamer Spielregeln bewusst sind.
    Zum Ende des Vortrags wurden die wichtigsten Regeln in einen Beispiel-Teamvertrag übertragen.


    In der anschließenden Diskussion wurde u.a. über die Bedeutung des Begriffs Vertrag und seine Verbindlichkeit diskutiert. Wir waren uns im Großen und Ganzen einig, dass es nicht um Rechtsverbindlichkeit sondern ein gemeinsames Verständnis und gemeinsam vereinbarte Regeln geht.


    » Vortragsfolien (PDF, 2.4 MByte)

  • Gesundheitsorientierte Teamführung (Anja Leuchtmann (HRPlan - Organisations- & Personalentwicklung))

    Gesundheitsorientierung im Unternehmen zuerst mit Kosten zu assoziieren ist verbreitet, aber deutlich zu kurz gegriffen. Der Beitrag vermittelte stattdessen für den (IT-)Projekt-Bereich und seine speziellen Rahmenbedingungen einige interessante Einsichten und Zusammenhänge und zeigte, welche entscheidende Rolle Führung hier spielen kann:
    - Wie werden Arbeitsbedingungen, Werte oder der Führungsstil durch die Mitarbeiter beurteilt?
    - Gibt es erkennbare Be- oder Entlastungsfaktoren für’s Team?
    - Spiegeln sie die Teamgesundheit?
    - Wie sind sie durch Führung steuerbar?
    - Was sind Elemente und Merkmale gesunder Führung?

    Abschließend erhielten die Teilnehmer Impulse bewährter Handlungsoptionen, die sich sofort umsetzen lassen.


    » Vortragsfolien (PDF, 1.1 MByte)



(Autor: Karsten Hoffmann)

 

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