Regionale Fachgruppe
IT-Projektmanagement

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Bericht vom Treffen der regionalen Fachgruppe "IT-Projektmanagement"

am 6. Dezember 2013, 18.15 Uhr in Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Str. 19, Stuttgart-Mitte

zum Themenfeld

Tools im Projektmanagement

Der Abend drehte sich diesmal ganz um das Thema "Tools im Projektmanagement".
Dazu lassen sich folgende Fragestellungen ableiten:

  • Welche Hilfsmittel braucht der Projektleiter, um die wichtigsten Elemente zur Definition, Planung und Durchführung der Projektarbeit darzustellen?
  • Welche "kleinen Helferlein" haben sich in der Praxis als "gute Werkzeuge" erwiesen?
  • Welche Erfahrungen gibt es im Einsatz von Werkzeugen, was überzeugt, was erweist sich auf die Dauer als "schlecht praktikabel"?

Als Referenten hatten sich bereit erklärt: Anna Brucherseifer, Dr. Karsten Hoffmann, Alexander Renschler, Michael Paulsen.


  • Methoden zur Erfassung des Projektziels und der Rahmenbedingungen (Anna Brucherseifer, Projektleiterin, Pilz GmbH & Co. KG)

    Die Referentin stellte drei Werkzeuge für die Projektleitung vor, die die Erfassung des Projektziels sowie der Rahmenbedingungen unterstützen sollen:

    • Die Methode „Ist/Ist-Nicht“ dient zur Identifizierung von Zielen und Inhalten des Projektes und zur Leistungsabgrenzung, also Dingen, die im Projekt nicht bearbeitet werden sollen.
       
    • Zur Zusammenstellung aller wichtigen Projekt-Kennzahlen hat sich die Erstellung einer „Projektcharta“ als praktikabel erwiesen. Diese kann außerdem zum Projektende in einem Projektreview verwendet wird.

    • Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus den obigen Methoden erfolgt in der ersten Projektphase zum „Projektsteckbrief“. Dieser soll als One-Pager allen Interessierten einen schnellen Projektüberblick verschafft.

    Für ein - zum Datum passendes - Beispielprojekt "Auslieferung von Nikoläusen" erarbeiteten wir anschließend gemeinsam den Projektsteckbrief, das Ist/Ist-Nicht sowie einen Teil der Projektcharta. Dank der guten Vorbereitung durch die Referentin konnten wir direkt anschließend das konkrete Projekt auch gemeinsam durchführen - es hat allen geschmeckt!


    » Vortragsfolien (PDF, 1.3 MByte)

  • tools4pm - Leichtgewichtige und effektive Werkzeuge fürs PM (Dr. Karsten Hoffmann, Leiter Steinbeis-Transferzentrum IT-Projektmanagement)

    Die beiden Trainer des Steinbeis-Transferzentrums IT-PM (Karen Dittmann, Karsten Hoffmann) haben auf Basis der PM-Ausbildung nach GPM/IPMA einfache Office-Werkzeuge zusammengestellt, mit denen die wichtigsten Aspekte des Projektmanagements geplant und erfasst werden können. Dieser "Werkzeug-Satz" besteht aus etwa 20 Word-, Excel- und PowerPoint-Vorlagen, von denen - projektabhängig - einzelne natürlich ggfs. weggelassen werden können.

    Zur Übersicht sind die Werkzeuge und ihr Einsatz in drei verschiedene PM-Phasen aufgeteilt:
    • Das Grobkonzept eines Projekts: Projekt-Steckbrief, Ziele des Projekts, Umfeldanalyse und Stakeholder, Phasen und Meilensteine, Risiken des Projekts
    • Die Feinplanung des Projekts: Projektorganisation und Kommunikation, Projekt-Strukturplan und Arbeitspakete, Vernetzter Balkenplan, Ressourcenplanung, Kostenplanung
    • Die Steuerung des Projekts: Statusberichte und Berichtswesen, Projekt-Controlling, Änderungen, Projektstart und Projektabschluss 
    Der Referent zeigte Beispiele aus dieser "Werkzeugkiste" und erläuterte, wie das Projekt durch effizienten Einsatz der Werkzeuge geplant und gesteuert werden kann.


    » Vortragsfolien (PDF, 1.1 MByte)

  • PM-Tools: Vom übergreifenden Portfolio zum einzelnen Ticket (A. Renschler / M. Marquart, beide Bruno BADER GmbH + Co. KG)

    Ein immer komplexer werdendes Projektmanagement-Umfeld sollte sich auf eine effektive und zielführende Planung fokussieren. Neben mittlerweile auch etablierten agilen Vorgehensmodellen ist ein Grundstock klassischen Projektmanagements für die Koordination und effiziente Durchführung von Projektvorhaben erfolgsentscheidend.

    Der Vortrag vom übergreifenden Portfolio zum einzelnen Ticket stellte die Nutzung des Issue & Project Tracking Tools JIRA für die Basics des PM in den Vordergrund. Neben einer beispielhaft dargestellten Planungshierarchie von Aufgaben wurde der Durchstich über konsolidierte Reports des PPM vorgestellt. Ein Schwerpunkt lag auf dem Minimum notwendiger Informationen zur Planung.

    Der Vortrag zeigte einige firmeninterne Beispiele aus dem Hause Bader, leider können diese Beispiele hier nicht freigegeben werden

  • Bregenzeit - How to use the tools in your shed! (Michael "Pul" Paulsen, Leiter IT, Bruno BADER GmbH & Co. KG)

    Bevor man sich über elektronische „Tools“ Gedanken macht, sollte man sich auch klar werden, dass man eines der mächtigsten Werkzeuge immer bei sich trägt: das menschliche Gehirn. Leider ist es - anders als Microsoft-Produkte zu Unrecht – missverstanden. Es ist so genial, dass es für viele Zwecke völlig ungeeignet ist oder zumindest erscheint. Wie so oft, helfen einige Tipps und Tricks zur geschmeidigeren Anwendung.

    Der Vortrag gab aufgrund eigener Erfahrungen Anregungen, wie man dieses Gottesgeschenk mit einigen einfachen Methoden und Werkzeugen in einem überraschenden Umfang effizienter nutzen kann – bewußten Missbrauch eingeschlossen…
    (zum Titel: Bregen - norddeutsch für Hirn)


    » Vortragsfolien (571.7 KByte)



(Autor: Karsten Hoffmann)

 

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