Regionale Fachgruppe
IT-Projektmanagement

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Bericht vom Treffen der regionalen Fachgruppe "IT-Projektmanagement"

am 7. Mai 2004 in Stuttgart

zum Themenfeld

Wieviel Projektmanagement ist nötig?

Was bedeutet Lean Projektmanagement, ist dies überhaupt sinnvoll zu definieren?
Gibt es eine "richtige Menge" von PM in einem Projekt? Was hilft zur "Verschlankung"?

Zu diesen Fragen hielten drei Mitglieder der Fachgruppe drei Kurzreferate, wobei jeweils andere Aspekte intensiver beleuchtet wurden.
  • "Erfahrungsbericht zum Projektmanagement in kleinen und mittleren Projekten", Andy Bosch
  • "Ansätze zum Umgang mit dem Ressourcenmangel im Projektmanagement selbst", Elmar Borgmeier
  • "Verfahren zur Ermittlung des Grades der notwendigen PM-Massnahmen für ein Projekt", nicht genannter Autor
Anschließend Diskussion zum Thema.

  • Erfahrungsbericht zum Projektmanagement in kleinen und mittleren Projekten (Andy Bosch - bytes2business)

    Andy Bosch zeigte aus einem konkreten kleinen Projekt, wie er mit geringem Aufwand ein erfolgreiches Projektmanagement realisieren konnte.
    Das Projekt diente dem Aufbau einer Online-Messe. Mit einem Projektumfang von 60 TEUR und einem Zeitraum von 3 Monaten waren mehrere kleine Teams (meist je 2 MA) zu Entwicklung, Webagentur, Marketing und Testen zu koordinieren. Die Vorgehensweise war iterativ, es sollte direkt und unbürokratisch kommuniziert werden.
    Die PM-Maßnahmen umfassten Aufwandsschätzung, einen Internen Projektplan, Controlling (Ist-Stunden-Erfassung), Bugtracking und Statusprotokolle mit jeweils einfachen Werkzeugen.
    Andy Bosch hatte im Angebot auch 3 Tage PM-Aufwand angegeben, und mit diesem Zeitrahmen (ca. 5% des Gesamtaufwands) gelang es, einen deutlichen Qualitätsunterschied zu erreichen, wie der Kunde im Vergleich zu seinen bisherigen Projekten bestätigte.

    Die Folien von Andy Bosch als pdf-Datei:


    » Vortragsfolien (PDF, 380.1 KByte)

  • Ansätze zum Umgang mit dem Ressourcenmangel im Projektmanagement selbst (Elmar Borgmeier - Fa. syngenio)

    Elmar Borgmeier referierte anschließend zum Umgang mit dem immer wieder herrschenden Ressourcenmangel, auch auf die PM-Aufgaben bezogen.
    Es ist ein klares betriebswirtschaftliches Gebot, dass Lean PM notwendig ist. Umfassendes PM ist betriebswirtschaftlich nicht durchsetzbar. Also kann der Projektmanager nicht alles tun, was vorgeschrieben und verlangt ist, er muss sich immer wieder entscheiden, was weggelassen wird.
    Elmar Borgmeier ermutigte die Zuhörer, sich vom Streben nach Vollständigkeit zu befreien, stattdessen Mut, Motivation und Kreativität als Leitlinie der PM-Arbeiten zu wählen. Das Thema Energie, und wieviel ich wofür wann einsetze, wurde genauer beleuchtet: Lieber weniger richtig machen als vieles halb. Es gilt aber auch, weniger Wichtiges mit Wichtigem zu mischen, da man nicht ständig auf Höchstleistung fahren kann .
    Seine teils provokativen Thesen fanden große Zustimmung und eröffneten später eine lebhafte Diskussion.

    Die Folien von Elmar Borgmeier als pdf-Datei:


    » Vortragsfolien (PDF, 707.2 KByte)

  • Verfahren zur Ermittlung des Grades der notwendigen PM-Massnahmen für ein Projekt (nicht genannter Autor)

    ... kann aus Datenschutzgründen nicht ausgeführt werden


(Autor: Karsten Hoffmann)

 

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