Regionale Fachgruppe
IT-Projektmanagement

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Professionelles Projektmanagement

Fachgruppe IT-PM - Aktuelle Berichte vergangener Treffen

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Bericht vom Treffen der regionalen Fachgruppe "IT-Projektmanagement"

am 12. Dezember 2014, 18.15 Uhr in Stgt-Hohenheim, SIMT, Filderhauptstr. 142, Raum s. Hinweise

zum Themenfeld

Agile Releaseplanungen und klassische PM-Erwartungen

Am Ende des Fachgruppenabends am 10.10.14 gab es wieder mehrere weitere Themenvorschläge für den nächsten Termin am Freitag, den 12.12.2014.

- Agile Releaseplanung zur produktiven Nutzung (Michael "Pul" Paulsen)
- Wie kann man klassisches PM und agile Releaseplanung zusammenbringen (Marco Klemm)

- sowie Vorschläge von Nikolaus Gebauer und Frank Brandstetter, die für spätere Termine (Freitag, 6.2.2015 oder 24.4.2015) vorgesehen sind.

Für den 12.12.14 haben wir uns nun für Agile Releaseplanungen und klassische PM-Erwartungen als Thema und für Pul und Marco als Referenten entschieden.

Die Vorteile des agilen Paradigmas sind weitgehend anerkannt. Im Grunde genommen wissen wir, dass es in der komplexen IT-Welt von heute riskant und unwirtschaftlich ist, nicht agil zu arbeiten. Aber wie schafft man es, ein größeres agil durchzuführendes Vorhaben im Business durchzusetzen und in übergeordnete Managementstrukturen zu integrieren? Manager fragen sich zurecht: Wie weiß ich bei großen Projekten, wann ich bekomme, was ich benötige, und wie teuer das wird, wenn eine Methodik verwendet wird, die per definitionem nicht mehr als 2-8 Wochen konkret voraus plant?
Ist die Beschränkung auf agile Kurzfrist-Planung nicht fatalistisch und geradezu paradox bei einer Kultur, zu deren Maximen die Optimierung des Kosten-/Nutzen-Verhältnisses von IT-Investitionen auf lange Sicht gehört? Richtig.
Die Lösung dieses scheinbaren Widerspruchs ist agile Releaseplanung. Sie ist quasi die geschmeidigere Schwester der traditionellen Meilensteinplanung und die Mutter der Sprintplanung.

Da dieses Thema sehr komplex ist und sich schwer in einzelne Impulsvorträge zerlegen lässt, versuchten wir es diesmal in einem Workshop gemeinsam zu erschließen, der von folgenden Personen gestaltet worden ist:

  • Die wirtschaftliche Sicht des Business (Michael “Pul” Paulsen, IT-Berater)

    Aus seiner langjährigen Erfahrung als IT-Bereichsleiter heraus hat Pul aufgezeigt, welche Problemstellungen und Hintergründe zu bedenken sind, wenn man agile Vorgehensweisen im Business als Steuerungsinstrument etablieren möchte. Er ist dabei auch auf die Eignung einzelner Prinzipien und Werkzeuge eingegangen.
  • Die praktische Umsetzung im Projekt (Marco Klemm - Berater, Coach und Trainer bei mITblick)

    Marco konnte aus seiner Beratungspraxis heraus die Anwendung von Prinzipien und Werkzeugen, aber auch deren Grenzen an konkreten Beispielen erläutern.
    Insbesondere ging er darauf ein, wie man verhindert, dass ein traditionelles Projektdenken durch Inkompatibilität die Vorteile des agilen Ansatz unterminiert.

    Mehr Infos zu Marco Klemm siehe unter www.mitblick.de
  • Moderation und Ergebnisdokumentation (Dr. Karsten Hoffmann - Leiter Steinbeis-Transferzentrum IT-Projektmanagement)

    Den Workshop begannen wir mit fünf Stellwänden mit den Überschriften PROBLEMSTELLUNGEN, HINTERGRÜNDE, PRINZIPIEN, WERKZEUGE und BEISPIELE.
    Im Workshop haben dann PUL und Marco gemeinsam mit den Teilnehmern Themenkarten zu den Stellwänden gesammelt - einige Karten wurden erläutert und ggfs. auch diskutiert. Die folgende Doku zeigt die wichtigsten Ausschnitte davon.

    Die Doku kann noch ergänzt werden von Input, den PUL und teilweise auch Marco einbrachten, bisher (Jan. 15) aber noch nicht in freigegebener Form vorliegen.


    » Vortragsfolien (PDF, 1.1 MByte)



(Autor: Karsten Hoffmann)

 

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