Regionale Fachgruppe
IT-Projektmanagement

Kopfbild STZ-ITPM
Professionelles Projektmanagement

Archiv älterer Berichte der Fachgruppen-Treffen

« zurück zum Archiv der Fachgruppen-Berichte

Bericht vom Treffen der regionalen Fachgruppe "IT-Projektmanagement"

am 16. März 2007 in Stuttgart

zum Themenfeld

Projektstart, Projektende, Übergang Projekt in IT-Betrieb

Das Themenfeld behandelte diesmal den Lebenszyklus des Projektes bzw. seine "Peripherie", nämlich seine Entstehung/Definition bzw. sein Ende/Abschluss und die Übergabe eines IT-Systems in die Linienverantwortung.

Zum Thema gab es wieder drei Vorträge zu unterschiedlichen Aspekten:

  • Warum viele IT-Projekte zum Scheitern verurteilt sind, bevor sie richtig beginnen (Dr. Dieter Massa - EKAIAS)

    Wenn Unternehmen Veränderungen anstreben, sind sie meist sehr schnell damit, dies durch die Einführung von Software oder IT-Systemen zu tun.
    Das Erstaunen ist groß, wenn am Ende des IT-Projektes gar nicht die erwünschte Verbesserung sichtbar wird. Was ist schief gelaufen?
    IT-Projekte kommen auch deshalb in Verruf, weil an sie Veränderungs-Hoffnungen geknüpft werden, die sie grundsätzlich nicht erfüllen können. Wie also lässt sich das Scheitern solcher Projekte vermeiden ? Wie müsste man dies von vornherein einbeziehen ?
    Das Impulsreferat erzählte einige Geschichten des Scheiterns und zeigte Ideen auf, wie IT und Veränderungsprozesse sinnvoll aufeinander bezogen werden können.

    Hier die Folien von Dieter Massa zum Thema


    » Vortragsfolien (MS Powerpoint, 1.3 MByte)

  • Übergang vom Projekt zum IT-Betrieb (Michael Mörike - selbständiger Projektmanager)

    Das Projekt geht dem Ende zu und plötzlich steht die übliche Überraschung ins Haus: Irgend jemand muss nach der Abnahme dann ja auch mal für die korrekte dauerhafte Funktion sorgen.
    Wer? Wie?
    Der IT-Betrieb wird das dann schon irgendwie hinkriegen: Schließlich hat er Fachleute und das Produkt ist einfach zu bedienen.
    Wirklich?
    Michael Mörike betonte, dass der Übergang vom Projekt in den IT-Betrieb von Projektbeginn an mitgeplant werden sollte und zeigte die für den Betrieb 5 wichtigsten Aspekte des Projektes:
    1. Der Betrieb hat die Anforderungen abgenommen.
    2. Der Betrieb hat am Test teilgenommen.
    3. Der Betrieb ist geschult.
    4. Der Betrieb (Administration des Produktes) ist automatisiert.
    5. Der Betrieb ist auf Notfälle (Ausfall des Produktes) vorbereitet.

    Hier die Folien des Vortrags von Michael Mörike


    » Vortragsfolien (PDF, 37.2 KByte)

  • Schnittstelle Betrieb zu Projekt und Projekt zu Betrieb (Andreas Salamanis - CSC Ploenzke)

    Wie baue ich eine produktive Umgebung um, also wie definiere ich ein Projekt zum Umbau eines bestehenden Betriebs?
    Wie bringe ich ein neues System in den bestehenden Betrieb? Wie schaffe ich die erfolgreiche Integration einer neuen Anwendung in die bestehende Systemlandschaft?

    Andreas Salamanis berichetet im Vortrag über zahlreiche Erfahrungen aus Infrastruktur- (Netzwerk und Server) und Softwareprojekten (Eigenentwicklung und Standardsoftwareeinführung). Der Bericht schloss mit einer Zusammenfassung der Unterschiede im jeweiligen Übergang nach Projekttyp und -Größe.

    Hier die Folien von Andreas Salamanis


    » Vortragsfolien (PDF, 201.1 KByte)

 
Eine letzte gemeinsame Diskussion unter den gut 25 Teilnehmern rundete das Thema ab.


(Autor: Karsten Hoffmann)

 

Aufnahme in den Adress-Verteiler der Fachgruppe: Bitte mindestens Namen, Unternehmen und eMail angeben, gerne auch zusätzlich einen Ort und eine Telefonnummer:

« zurück zum Archiv der Fachgruppen-Berichte

« zurück zur Startseite STZ IT-PM