Regionale Fachgruppe
IT-Projektmanagement

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Bericht vom Treffen der regionalen Fachgruppe "IT-Projektmanagement"

am 24. Oktober 2008, 18 Uhr in Stuttgart-Mitte, Kienestr. 35, K5, hinter Haus d. Wirtschaft

zum Themenfeld

Aufwandsschätzung im Projekt, Schätzverfahren, Festpreisproblematik

Die Aufwände in einem Projekt möchte Autraggeber wie Auftragnehmer möglichst früh genau einschätzen.
Die Festpreisproblematik beispielsweise kennen viele Projektleiter: Der Kunde hat noch nicht genau beschrieben, was er will (er weiss es auch oft noch nicht genau) - aber er will wissen, was denn eine Projektrealisierung kostet (oder er weiss schon, was sie kosten darf).
Wie gehen wir damit im Projektalltag um?
Nach welchen Methoden schätzen wir Aufwände?
Wie funktionieren Function-point oder CoCoMo 2, und welche Rolle spielen sie heute?
Und was taugt der Ansatz Design-to-cost?
Welche Vorgehensweisen zur Aufwandsschätzung haben sich bewährt? 
Wenn man Projekt-Controlling als regelmäßigen Soll-Ist-Vergleich versteht, welche Rolle spielen in diesem Kontext die ersten Aufwandsschätzungen und welche Restzeitschätzungen?

Es wurde wieder ein diskussionsreicher Abend, in dem insbesondere die Vorgehensweisen im Mittelpunkt stand, die wir im Projektalltag erfolgreich praktizieren.

Als Referenten hatten sich Engelhard Hess, Michael Schmid und Karsten Hoffmann angekündigt.

  • Der Faktor Erfahrung bei Aufwandschätzungen (Engelhard Hess, Fa. TimeLink International, )

    Projekte und damit Projektarbeit sind nun schon seit vielen Jahrzehnten etabliert.
    Es existieren zahlreiche publizierte Methoden und Verfahren zum Schätzen von Aufwand in Projekten, mit deren Hilfe man gar nicht mehr falsch schätzen kann.
    Warum es trotz akribischem Befolgen der gewählten Methode oft nicht klappt, hat dieser Vortrag sehr gut aufgezeigt.


    » Vortragsfolien (PDF, 340.8 KByte)

  • Ohne Ist-Zahlen keine Schätz-Kompetenz (Dr. Karsten Hoffmann, Steinbeis-Transferzentrum IT-Projektmanagement)

    In Entwicklungsprojekten (meist) neuartiger Software scheinen Schätzmethoden mit Function Points oder CoCoMo2 wenig sinnvoll zu sein.
    Stattdessen hat der Autor mit Schätzklausuren und Analogieverfahren sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Der Beitrag erörterte außerdem, durch welche Faktoren und Randbedingungen sich Aufwände gut abschätzen und steuern lassen, und wie man Projekte so gestaltet, dass dies möglich wird.

     


    » Vortragsfolien (PDF, 54.6 KByte)

  • Zeitschätzung und Risikomanagement - oder das Risiko der Zeitüberschreitung. (Michael Schmid, Fa. object IT )

    Angeregt von Tom deMarcos "Bärentango" wurden folgende Themen erörtert:
     * Warum Zeitschätzungen häufig zu kurz sind.
     * Das Nano-Prozent-Datum
     * Vorstellung der Simulators der System Guilde
     * Diskussion zur "Simulation von Projektplänen"
     


    » Vortragsfolien (PDF, 221.2 KByte)



(Autor: Karsten Hoffmann)

 

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