Bericht vom Treffen der regionalen Fachgruppe "IT-Projektmanagement" am 30. Januar 2004 in Stuttgart
Das Thema lautete:
PROJEKT-VERFOLGUNG / PROJEKT-CONTROLLING
Wie lässt sich das "Tracking" der Aufgaben in IT-Projekten einfach und zuverlässig verwirklichen ?
Drei Mitglieder der Fachgruppe zeigten jeweils ihre praktische Lösung am Beispiel.
- "Project Tracking", Christoph Steinke
- "Einfaches Werkzeug zum Projekt-Controlling", Dr. Karsten Hoffmann
- "Wie erfolgt Tracking bei XP?", Dr. Frank Gerhardt
Anschließend Diskussion zum Thema.
Christoph Steinke zeigte zunächst eine Lösung für ein Projekt, bei dem viele unterschiedliche Aufgaben, insbesondere Zulieferungen, zu koordinieren sind. Im Beispiel handelte es sich um über 50 Sub-Projekte.
Über ein gut ausgearbeitetes EXCEL-Sheet lassen sich zahlreiche Informationen zu den Projektaufgaben speichern. Zahlreiche Details können hierbei mitgepflegt werden, so dass der Projektleiter immer einen guten Überblick gewinnen kann. Die Folien von Christoph Steinke sind hier als pdf-Datei zu sehen.
Karsten Hoffmann stellte anschließend eine Lösung vor, die für Planung und Controlling von Aufwänden im IT-Projekt benutzt werden kann. Nach Ausführungen zur Definition und Planung von Arbeitspaketen ging es um die damit verbundenen Aufwände. Die auf Arbeitspakete erfolgende Aufwandserfassung (idR genügen Wochensummen) ermöglicht einen Soll-Ist-Vergleich der geplanten Aufwände. Durch dieses Controlling wird eine direkte Rückkopplung erzielt ("soviel hatten wir geschätzt, soviel haben wir nun tatsächlich gebraucht"); dieses verbessert die Fähigkeit des Schätzens von zu erwartenden Aufwänden deutlich.
Schließlich wurde die Umsetzung eines solchen Controllings durch relativ einfache EXCEL-Sheets gezeigt.
Die Folien von Karsten Hoffmann sind hier als pdf-Datei zu sehen.
Schließlich berichtete Frank Gerhardt von seinen praktischen Erfahrungen im Bereich XP (eXtreme Programming).
Zur Planung nannte Frank Gerhardt die bekannten 4 Variablen (des Teufelsquadrats, wie manche auch sagen): Kosten, Umfang, Qualität, Zeit, von denen meist 3 gewählt werden können und sich die 4. daraus ergibt. Planungen erfolgen in erster Linie auf Erfahrungen, auch im laufenden Projekt. So spielt der Ideal Engineering Day eine Rolle, der jedoch nur unter optimalen Randbedingungen zu erreichen ist. Yesterday's Weather nimmt die bisher erreichte Produktivität auch für die Zukunft an.
Das Tracking (Verfolgung der Abarbeitung der Aufgabenpakete) selber hat zum Ziel, die Realisierungsgeschwindigkeit möglichst zeitnah zu ermitteln. Hinweise zur Analyse dieser Ermittlungen und zu Tools schlossen den Kurzvortrag ab.
Die Folien von Frank Gerhardt sind hier als pdf-Datei zu sehen.
(Autor: Karsten Hoffmann)
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