Steinbeis-Transferzentrum IT-Projektmanagement

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Professionelles Projektmanagement

PM-Wissen

Schon nach ICB3 wurden die notwendigen Kompetenzen für das Projektmanagement definiert, die nun in der ICB4 übernommen und weiterentwickelt wurden:

  • Kontext-Kompetenzen ("Perspective")
  • Persönliche und Soziale Kompetenzen ("People")
  • Technische Kompetenzen ("Practice")

Das Schaubild zeigt die Entwicklung zur inzwischen 4. Version der ICB

Das IPMA Eye of Competence beschreibt die drei Managementdomänen: Projektmanagement, Programmmanagement und Portfoliomanagement. Um Projekte erfolgreich durchzuführen, muss der Projekthandelnde bestimmte Kompetenzen besitzen:
- Kontext-Kompetenzen (Perspective), die sich mit dem Kontext von Projekten befassen,
- Persönliche und Soziale Kompetenzen (People), die persönliche und soziale Themen beinhalten sowie
- Projektkompetenzen, welche die spezifischen technischen Kompetenzen (Practice) für die Durchführung von Projekten umfassen.


 

Die drei Kompetenzbereiche teilen sich in 29 Kompetenzelemente auf:



Jedes Projekt, Programm und Portfolio wird von externen Einflussgrößen gestartet, angetrieben, unterstützt und bestimmt. Menschen, Organisationen und Gesellschaften fordern Dinge, die sich stark unterscheiden.
Ein Projekt oder Programm wird nicht in einem Vakuum durchgeführt – es wird von seinem organisationalen, gesellschaftlichen und politischen Kontext beeinflusst.

Die 5 Kontext-Kompetenzelemente sind:

  • Strategie
  • Governance, Strukturen und Prozesse
  • Compliance, Standards und Regularien
  • Macht und Interessen
  • Kultur und Werte



Dieser Kompetenzbereich beschreibt die persönlichen und sozialen Kompetenzen, die der Einzelne, der im Projekt, Programm oder Portfolio arbeitet, benötigt, um den Erfolg realisieren zu können.
Alle persönlichen Kompetenzen beginnen mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion. Am Ende zeigt sich die Kompetenz des Projekthandelnden darin, dass er die vereinbarten Aufgaben erfolgreich durchführt, wobei "erfolgreich" zur Zufriedenheit der Stakeholder bedeutet.

Die 10 Kontext-Kompetenzelemente sind:

  • Selbstreflexion und Selbstmanagement
  • Persönliche Integrität und Verlässlichkeit
  • Persönliche Kommunikation
  • Beziehungen und Engagement
  • Führung
  • Teamarbeit
  • Konflikte und Krisen
  • Vielseitigkeit
  • Verhandlungen
  • Ergebnisorientierung


Alle Einflüsse und Anforderungen kommen zusammen, wenn ein neues Projekt, Programm oder Portfolio ins Leben gerufen wird. Wer im Projekt-, Programm- oder Portfoliomanagement arbeitet, muss alle diese Einflüsse und Anforderungen berücksichtigen. Er setzt Prioritäten und überträgt diese in ein Projekt-, Programm- oder Portfoliodesign.

Die 14 Technischen Kompetenzelemente sind:

  • Projekt-, Programm- oder Portfoliodesign
  • Anforderungen, Nutzen und Ziele
  • Leistungsumfang und Lieferobjekt
  • Ablauf und Termine
  • Organisation, Information und
  • Dokumentation
  • Qualität
  • Kosten und Finanzierung
  • Ressourcen
  • Beschaffung
  • Planung und Steuerung
  • Chancen und Risiken
  • Stakeholder
  • Change und Transformation
  • Projektselektion und Portfoliobalance

Die Kursteilnehmer erhalten umfangreiche Materialien, unter anderem:
  • das Buch/Printversion Kompetenzbasiertes Projektmanagement Handbuch (PM3) als Referenzwerk - eine Zusammenfassung des Stoffes auf 1.400 Seiten (Grundlagen) plus 1.100 Seiten (Vertiefung).
  • Dieses Buch PM3 auch als eBook
  • Kompetenzbasiertes Projektmanagement PM4 als eBook (ab Oktober 2018)
  • das Projektmanagement-Lexikon von Erhard Motzel auf USB-Stick
  • Lernkarten zur Prüfungsvorbereitung
  • einen Schulungsordner mit allen Aufgaben, Übungs- und Lösungsblättern, sowie der Fotodokumentation von jedem Workshop-Tag.
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