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Projektmanagement-Fachmann/-Fachfrau (GPM¹) (nach ICB4)

Fachkurs mit international anerkanntem Zertifikat Certified Project Management Associate IPMA² Level D

13. September - 24. November 2018 (7,5 Kurstage) in Stuttgart

1 GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.   /    2 International Project Management Association



Der nächste Fachkurs Level D (nach ICB4) beginnt am 13. September 2018 in Stuttgart
Der Kurs wird voraussichtlich wieder gefördert durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und den Europäischen Sozialfonds: 30-50% reduzierter Kurspreis möglich.

Ausführliche Informationen zu Inhalt und Ablauf des Kurses gibt es bei unseren Infoabenden.
Nächster Infoabend:  Dienstag, 26. Juni 2018, 17.00 Uhr,
im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Str. 19 in Stuttgart-Mitte (bitte anmelden).

Vormerkungen zur Infoveranstaltung oder zum Kurs bitte an: oder Telefon (0711) 479 26 27 bzw. 0170-245 70 02.
Hier kann eine Kurzbeschreibung des Kurses heruntergeladen werden (2-seitiges pdf):
» Kurzbeschreibung PMF-Kurs (PDF, 216.1 KByte)

Einführung

Der Fachkurs "Projektmanagement-Fachmann/-frau GPM" vermittelt die allgemeinen Grundlagen systematischen Projektmanagements. Lehrgangsziel ist die Befähigung, Projektmanagement-Methoden sicher anwenden zu können. Fachkompetenz, Methoden- und Kommunikationskompetenz stehen im Mittelpunkt des Kurses.

Die GPM bietet diese Grundausbildung im Projektmanagement durch qualifizierte Trainer mehrfach jährlich und an verschiedenen Orten Deutschlands (offen und inhouse) an. Bisher haben über 30.000 Absolventen in Deutschland dieses Programm durchlaufen.

Die Qualifizierungen der GPM werden seit April 2018 nach der neuen vollständig überarbeiteten Version ihrer Standards für individuelle Kompetenz – der Individual Competence Baseline Version 4.0 (ICB 4) – angeboten. Der Mensch als handelnde Person im Projektmanagement und seine Kompetenzen sind weiterhin zentraler Bestandteil. Die Fähigkeit, sich sowohl klassischer als auch agiler Methoden zu bedienen ist eine wesentliche Neuerung und eine logische Konsequenz, um den Anforderungen der heutigen Projektwelt gerecht zu werden.
In diesen drei aktualisierten Standards werden 29 Kompetenzelemente in die drei Kompetenzbereiche Kontext-Kompetenzen (Perspective), persönliche und soziale Kompetenzen (People) sowie methodische und technische Kompetenzen (Practice) gruppiert.

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Teilnehmer, Nutzen

Der Lehrgang richtet sich an Personen, die ihr Projektmanagement-Wissen vertiefen und PM-Methoden sicher beherrschen wollen: Projektmitarbeiter mit Arbeitspaketverantwortung, Mitarbeiter von PM-Offices, Berufstätige, die ihre Berufserfahrung mit fundiertem PM-Wissen unterlegen wollen, Menschen in der dualen Berufsausbildung sowie auch Studenten in Studiengängen mit ausgeprägten PM-Inhalten.
Berufliche Erfahrungen in der Projektarbeit sind nützlich, aber nicht Voraussetzung.

Die Kursteilnehmer lernen, die relevanten Methoden für alle Phasen eines Projektes sicher anzuwenden. Neben Fachkompetenzen werden Methoden- und Kommunikationskompetenzen trainiert und der bewusste Umgang in einem Team geübt. Nach erfolgreichem Abschluss besitzen die Teilnehmer die Fähigkeit, das angeeignete Wissen sowie die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in der Projektpraxis anzuwenden.

Durch das Konzept des "moderierten Arbeitslehrgangs" entsteht im Kurs eine Atmosphäre der Interaktion, Partizipation und Integration der Teilnehmer mit unterschiedlichen Erfahrungen und beruflichem Hintergrund. Alle Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, konkrete Lösungsansätze für ihre eigene Projektumgebung gleichrangig aus drei Quellen zu gewinnen: Lehrgangsunterlagen, Trainer, Lehrgangsteilnehmer.
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PM-Wissen

Schon nach ICB3 wurden die notwendigen Kompetenzen für das Projektmanagement definiert, die nun in der ICB4 übernommen und weiterentwickelt wurden:

  • Kontext-Kompetenzen ("Perspective")
  • Persönliche und Soziale Kompetenzen ("People")
  • Technische Kompetenzen ("Practice")

Das Schaubild zeigt die Entwicklung zur inzwischen 4. Version der ICB

Das IPMA Eye of Competence beschreibt die drei Managementdomänen: Projektmanagement, Programmmanagement und Portfoliomanagement. Um Projekte erfolgreich durchzuführen, muss der Projekthandelnde bestimmte Kompetenzen besitzen:
- Kontext-Kompetenzen (Perspective), die sich mit dem Kontext von Projekten befassen,
- Persönliche und Soziale Kompetenzen (People), die persönliche und soziale Themen beinhalten sowie
- Projektkompetenzen, welche die spezifischen technischen Kompetenzen (Practice) für die Durchführung von Projekten umfassen.


 

Die drei Kompetenzbereiche teilen sich in 29 Kompetenzelemente auf:



Jedes Projekt, Programm und Portfolio wird von externen Einflussgrößen gestartet, angetrieben, unterstützt und bestimmt. Menschen, Organisationen und Gesellschaften fordern Dinge, die sich stark unterscheiden.
Ein Projekt oder Programm wird nicht in einem Vakuum durchgeführt – es wird von seinem organisationalen, gesellschaftlichen und politischen Kontext beeinflusst.

Die 5 Kontext-Kompetenzelemente sind:

  • Strategie
  • Governance, Strukturen und Prozesse
  • Compliance, Standards und Regularien
  • Macht und Interessen
  • Kultur und Werte



Dieser Kompetenzbereich beschreibt die persönlichen und sozialen Kompetenzen, die der Einzelne, der im Projekt, Programm oder Portfolio arbeitet, benötigt, um den Erfolg realisieren zu können.
Alle persönlichen Kompetenzen beginnen mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion. Am Ende zeigt sich die Kompetenz des Projekthandelnden darin, dass er die vereinbarten Aufgaben erfolgreich durchführt, wobei "erfolgreich" zur Zufriedenheit der Stakeholder bedeutet.

Die 10 Kontext-Kompetenzelemente sind:

  • Selbstreflexion und Selbstmanagement
  • Persönliche Integrität und Verlässlichkeit
  • Persönliche Kommunikation
  • Beziehungen und Engagement
  • Führung
  • Teamarbeit
  • Konflikte und Krisen
  • Vielseitigkeit
  • Verhandlungen
  • Ergebnisorientierung


Alle Einflüsse und Anforderungen kommen zusammen, wenn ein neues Projekt, Programm oder Portfolio ins Leben gerufen wird. Wer im Projekt-, Programm- oder Portfoliomanagement arbeitet, muss alle diese Einflüsse und Anforderungen berücksichtigen. Er setzt Prioritäten und überträgt diese in ein Projekt-, Programm- oder Portfoliodesign.

Die 14 Technischen Kompetenzelemente sind:

  • Projekt-, Programm- oder Portfoliodesign
  • Anforderungen, Nutzen und Ziele
  • Leistungsumfang und Lieferobjekt
  • Ablauf und Termine
  • Organisation, Information und
  • Dokumentation
  • Qualität
  • Kosten und Finanzierung
  • Ressourcen
  • Beschaffung
  • Planung und Steuerung
  • Chancen und Risiken
  • Stakeholder
  • Change und Transformation
  • Projektselektion und Portfoliobalance

Die Kursteilnehmer erhalten umfangreiche Materialien, unter anderem:
  • das Buch/Printversion Kompetenzbasiertes Projektmanagement Handbuch (PM3) als Referenzwerk - eine Zusammenfassung des Stoffes auf 1.400 Seiten (Grundlagen) plus 1.100 Seiten (Vertiefung).
  • Dieses Buch PM3 auch als eBook
  • Kompetenzbasiertes Projektmanagement PM4 als eBook (ab Oktober 2018)
  • das Projektmanagement-Lexikon von Erhard Motzel auf USB-Stick
  • Lernkarten zur Prüfungsvorbereitung
  • einen Schulungsordner mit allen Aufgaben, Übungs- und Lösungsblättern, sowie der Fotodokumentation von jedem Workshop-Tag.
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Ablauf

Der Lehrgang beginnt mit einem einführenden Kickoff-Workshop an einem Nachmittag, in dem der Kurs vorgestellt, die Materialien verteilt und die didaktische Vorgehensweise erläutert werden.

Die wesentliche Wissensaneignung geschieht in den anschließenden vier Präsenzphasen von jeweils ein bis zwei Tagen. In Vorträgen, Gruppenarbeit, Rollenspielen, Praktika und Fallstudien werden die Lernaufgaben durchgearbeitet und wichtige Elemente der sozialen Kompetenz erfahren. Die Teilnehmer präsentieren hier auch ihre Lösungsansätze zu den Lernaufgaben und diskutieren sie im Teilnehmerkreis.
Dies wird - je nach Bedarf - um ein bis zwei Webkonferenzen ergänzt, um zwischen den Präsenztagen weiteren Raum für Rückfragen, Fehlerkorrekturen und Feedback zu geben.

Die zwischen den Präsenzphasen liegenden individuellen Arbeitsphasen dienen der Vor- bzw. Nachbereitung, der Festigung und dem Transfer von Wissen. Die Teilnehmer gestalten diese eigene Arbeit nach einem konkreten Arbeits- und Zeitplan.

Das Lehrgangscurriculum umfasst ca. 75 Seminarstunden Präsenz und ca. 70 Stunden individuelle Arbeit.
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Trainer

Dr. Karen Dittmann
Akkreditierte PM-Trainerin (GPM), Zert. Senior-Projektmanagerin (IPMA Level B), Stellv. Leiterin des Steinbeis-Transferzentrums IT-PM, systemischer Coach im Bereich Organisationen (DBVC)
 
Dr. Karsten Hoffmann
Zert. Senior-Projektmanager (IPMA), zert. PM-Trainer (GPM), Autorisierter Trainingspartner GPM, Leiter des Steinbeis-Transferzentrums IT-Projektmanagement. Fast 25 Jahre Arbeit in und mit (auch großen) Projekten, davon zehn Jahre Unternehmensberatung
 
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Abschlussprüfung

Nach Abschluss des Fachkurses kann vor einem unabhängigen PM-ZERT-Assessor eine Zertifizierungsprüfung abgelegt werden. Diese besteht alternativ aus

  • zwei 90-minütigen schriftlichen Prüfungen oder
  • einer 90-minütigen schriftlichen Prüfung
    einem Level-D Report (25 Seiten), 14 Tage vor der Prüfung abzugeben
    und einem Feedback-Gespräch zum Report (20 Minuten).

Zertifikate

Das Wissensangebot des Fachkurses ist auf das international anerkannte 5-Ebenen-System der IPMA International Project Management Association zur Qualifizierung und Zertifizierung von Projektmanagement-Personal abgestimmt.

Der Abschluss als "Projektmanagement-Fachmann/-Fachfrau (GPM)" ist mit einem Zertifikat gemäß dem Qualification and Competence Level D und der Bezeichnung Certified Project Management Associate verbunden. Auf Wunsch kann dieses zusätzlich zur deutschen Version auch in einer englischen Version ausgestellt werden.

Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung werden die Zertifikate von PM-ZERT ausgehändigt.

Dauer, Kosten, Termine

Dauer Ein Kickoff-Nachmittag und 7 Kurstage, verteilt über ca. drei Monate

Teilnehmer Die Teilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt. Da viele Übungen in Gruppenarbeit stattfinden, ist eine Zahl von bis zu 12 Teilnehmern ideal, denn dies bereichert den Erfahrungsaustausch. Teilnehmer werden nach der Reihenfolge ihrer verbindlichen Anmeldung berücksichtigt.

Kosten 3.285 EUR + MwSt.
Im Preis enthalten sind die Kosten für umfangreiches Lehrmaterial, die GPM-Lizenzgebühren sowie die Seminarverpflegung inkl. Mittagessen.
Hinzu kommen Kosten für die Zertifizierungsprüfung selbst, die nach der Prüfung direkt von PM-Zert in Rechnung gestellt werden (voraussichtlich 630 EUR je Teilnehmer).

Förderung













Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).
Der Lehrgang wird voraussichtlich durch das Förderprogramm Fachkurse des Wirtschaftsministeriums B-W aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Dadurch ist eine Reduzierung der Nettokursgebühr um 30%, für über 50jährige Teilnehmer sogar um 50% möglich. Wichtigste Bedingung ist ein Wohn- oder Arbeitsort in Baden-Württemberg . Nicht gefördert werden: Beschäftigte von Bund, Ländern und kommunalen Gebietskörperschaften.
(Beschäftigte von rechtlich selbständigen Unternehmen, die aus Mitteln der
öffentlichen Hand getragen werden, sind förderfähig).


Termine
Der nächste Fachkurs beginnt am 13. September 2018, dort sind noch Plätze frei.

  • Erster Seminartag: 13. September 2018, nachmittags
  • Weitere Termine: 25./26. September, 26./27. Oktober, 12. November, 23./24. November 2018.
  • Die Zertifizierungsprüfung ist für 12. Dezember 2018 geplant
Die Kurstage finden in Stuttgart statt (SHMT Steinbeis-Haus für Management und Technologie in S-Hohenheim).

Nächster Infoabend zum Fachkurs: Dienstag, 26. Juni 2018, 17:00 Uhr,
im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Str. 19, Stuttgart-Mitte (bitte anmelden).

Vormerkungen zum Kurs und zur Informationsveranstaltung erbeten an:
oder Telefon 0711-479 2627 oder auch 0170-245 7002.

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